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Bridge als Sport

Vom Wortstamm her leiten wir "Sport" vom englichen "sport" ab. Der Blick in ein gutes englisches Wörterbuch, den Merriam Webster, lässt uns darunter lesen: "to amuse oneself", was bedeuten soll, sich zu unterhalten und Spaß zu haben. Doch die Engländer haben es auch nicht "erfunden". Es kommt aus dem mittelalterlichen "sporten", auch wiederzufinden in dem mittelalterlichen französischen "desport", was man mit weg-tragen übersetzen kann. In diesem kombinierten Sinne kann es dann die Abkehr und das "Wegtragen" der Gedanken von den Alltagssorgen sein.

Wenn man dann den Sport nicht nur als körperliche Aktivität betrachtet, als Aktion und Bewegung, dann finden sich im Bridge alle Komponenten des Sports: Disziplin, Härte, Ethik, Leistung, Performance, Wettbewerb, Wettkampf, U berwindung, Studium, Training, Mühe, Opfer, Stress. (Giannarigo Rona). So wurde die World Bridge Federation 1999 vom Internationalen Olympischen Komitee anerkannt.

Auch bei uns in Deutschland zeigt Bridge seine sportliche Seite: Clubs spielen in einem organisierten Ligabetrieb um Auf- und Abstieg in mehreren Landesligen, Regionalligen, und einer ersten und zweiten Bundesliga.

Auch international kann sich Deutschland sehen lassen:

© Sigrid Battmer /Ralf Teichmann